Lässt die Ganggenauigkeit nach oder schwindet die Anzeige (Digitaluhren), so kann dies bei quarzgesteuerten Uhren daran liegen, dass die verbaute Batterie schlapp macht. Die einfachste und zugleich meist teuerste Form des Batteriewechsels ist die Einlieferung beim Uhrenfachhandel bzw. in eine Uhrmacherwerkstatt. Allerdings können sich hier die Kosten auf 10 und mehr Euro addieren. Darüber entscheiden der Preis für die Batterie und die Kosten für den Arbeitsaufwand. Bei beiden Kostenpunkten lässt sich aber oft sparen. Dazu sollte man einmal ins Batteriefach schauen und die Daten der Batterie ablesen. Normalerweise stehen diese Informationen aber auch in der Anleitung zur Batterie, zumindest bei Fossil Uhren ist dies meist der Fall. Diese Informationen zur Hand kann man bei Gelegenheit mal ein günstiges Set an Knopfzellen erwerben und zurücklegen. Manchmal sind diese Sets mit 15 oder mehr Batterien billiger, als ein einziger Wechsel im Fachmarkt, und man hat gleich für mehrere Fossil Uhren Ersatzbatterien vorrätig.
Was ist nun beim Batteriewechsel zu beachten?
Wichtig ist dabei, dass man die Fossil Uhr auf einem ausreichend großen und sauberen Untergrund ablegen kann (Tischplatte, am besten mit fusselfreier Auflage) und auch die Hände vorher wäscht und trockenreibt. Dadurch wird vermieden, dass Dreck und Fett an die Batterie und in das Gerät gelangen. Vor allem Fett und Feuchtigkeit können die extrem feine Elektronik zerstören oder für Rostbefall sorgen.
Öffnen des Batteriefachs
Bei vielen Fossil Uhren mit Batteriestromversorgung kann das Batteriefach mittels einer Münze (1-, 2- oder 5-Cent-Münze je nach Schlitz) geöffnet werden. Dazu sollte man die passende Größe wählen, um unnötige Verkratzungen des Gehäuses zu vermeiden. Weitaus schwieriger gestaltet sich der Zugang zum Batteriefach, wenn keine einfache Verschraubung vorliegt und stattdessen der Gehäusedeckel auf dem Gehäuse festgedrückt ist. Dann benötigt man ein scharfes Messer oder ggf. auch einen Gehäuseschließer bzw. eine Glaspresse.
Der Gehäusedeckel besitzt in den meisten Fällen eine kleine Aussparung am Übergang zwischen Deckel und Gehäuse. Hier kann das Messer angesetzt werden. Dabei sollte nicht etwa die Spitze genutzt werden, sondern ein möglichst breiter Bereich der Klinge. Dadurch wird vermieden, dass man mit der Messerspitze die eventuell vorhandene Gummidichtung zerstört. Auch ist die Gefahr von Verkratzungen so minimiert.
Batteriewechsel
Liegt die Batterie frei, so kann sie durch eine neue ersetzt werden. Dabei ist auf größtmögliche Sauberkeit zu achten. Anschließend wird der Deckel aufgeschraubt oder aufgedrückt.
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