In Afrika gibt es zwei Seen die auf der ganzen Welt einzigartig sind. Sie haben die größte Artenvielfalt an Fischen auf der ganzen Welt. Es handelt sich um den Malawisee und den Tanganjikasee und deren Bewohner, die Buntbarsche. Meist werden sie in Malawisee Buntbarsche und die Artgenossen aus dem Tanganjikasee aufgeteilt. Im Malawisee gibt es ca. 500 verschiedene Arten von Buntbarschen, die zum größten Teil (ca. 97%) im Malawisee endemisch sind. Das heißt, dass sie nur dort vorkommen. In Deutschen Aquarien sind sie schon seit den 60 Jahren vertreten und haben sich dort immer größerer Beliebtheit und einer stetig wachsenden Fangemeingen erfreut. Und das nicht zuletzt, weil diese Fische wohl die buntesten und schönsten Fische sind, die es im Süßwasser gibt. Dabei kann man die Buntbarsche bzw. Cichliden auch noch in verschiedene Gruppen aufteilen. Da währen zum einen die wohl größte und bekannteste Gruppe: die Mbuna. Arten aus dem Mbuna Komplex findet man in sehr felsigen oder steinigen Biotopen, wo sich durch die Sonneneinstrahlung Algen an den Steinen bildet. Diese Algen werden von Mbunaarten, wie Pseudotropheus oder Melanochromis, von den Steinen mit ihrem Maul abgegrasst. Eine andere Gruppe wäre die Gruppe der Aulonocara, die vor allem wegen ihrer schönen Farben und dem besonderen Fressverhalten bekannt sind. Sie durchwühlen den Sand in ihrem Biotop nach Kleintierchen und sonstigem Futter. Dabei haben sie ein Sinnesorgan an den Kiemenklappen mit den sie auch kleinste Bewegungen im Sand aufspüren können. Im Aquarium lassen sich diese Fische gut mir ruhigeren Arten vergesellschaften, jedoch nicht mit anderen Arten derselben Gattung, da es dabei schnell zu Vermischungen und Hybriden-Bildung kommen kann. Bei den Aulonocara ist es leider so, dass die Männchen zwar sehr schön und farbig werden, die Weibchen aber meist sehr grau bzw. silbern bleiben und eher unauffällig durchs Aquarium schwimmen.

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