Ein vorbildhaftes Hilfsmittel beim Hunde erziehen ist die Schleppleine. Ebendiese kann von Ihnen verschiedenartig benutzt werden. Viele Hundehalter kennen Schleppleinenfortbildung durch Gerüchte, aus der Hundeschule oder vom TV.

Was genau ist eine Schleppleine? Gibt es Unterschiede bei den Schleppleinen? Wozu kann ich die Schleppleine bei der Ausbildung von meinem besten Freund gebrauchen? Wie funktioniert eigentlich Schleppleinentraining?

Schleppleinen werden zur Zeit von bekannten Hundeschulen und Hundetrainern als Hilfsmittel für die variabelsten Aufgabenbereiche genutzt. Begonnen bei der Übung von Grundbefehlen wie "Platz" und "Sitz" auf Abstand, bis zur Jagdhundeerziehung oder bei der Rettungshundetraining, dazu später mehr.
Sie überlegen sich eine Schleppleine zu kaufen und sind seitens des Angebots überwältigt? Welche Schnur für welchen Hund?

Im Prinzip differiert man in zwei Schleppleinenlängen:
Gängig sind 5m lange Schleppeinen (meist aus Nylonschnur) , oder zehn Meter Schleppleinen, wo die Werkstoffauswahl auffällig größer ist. Am Ende der Schleppleine ist bloß ein Karabinerhaken, keine Metallringe oder andere Längenverstellgelegenheiten. Ausgewählte Schleppleinen haben am anderen Ende eine starke Handschlinge, die je nach Verwendung eher gescheit oder auch als störend empfunden wird.

Bei dem Kauf der Schleppleinen sollten Sie sich nach dem Gewicht und der Größe Ihres Vierbeiners richten. Ein drei Kilo schwerer Zwergdackel würde die zehn Meter lange Biothane-Schleppleine wohl als stark störend empfinden und wäre beim Training durch die Schleppleine vermutlich besonders unglücklich. Lebt bei Ihnen ein 25 Kilo kräftiger Dalmatiner, unter Umständen ein Junghund der vor Lebenslust nahezu umkommt, ist die 5m lange Schleppleine aus Nylonschnur nur bedingt zu empfehlen.

Bei der Welpenausbildung sind Schleppleinen ebenfalls vergleichsweise ungeeignet. Direkt in den ersten Wochen und Monaten sollte man an der festen Anhänglichkeit im Bereich Hundeführer und Hund arbeiten. Welpen sind außerordentlich anhängsam und folgen Ihnen meist ohne Anstrengungen, eine Schleppleine würde den Kleinen eher ablenken.

Denken Sie auch an die erhöhte Verletzungsgefahr, wenn Sie Ihren Welpen an eine Schleppleine nehmen sollten. Das Skelett des kleinen Hundes ist außerordentlich weich und gerade in der Anfangsphase beim Schleppleinentraining ist durchaus so mancher ohne Absicht auf die Schnur getreten. Bei einem kleinen Hund könnte das nachhaltige, körperliche Schäden mit sich ziehen.

Die zweite Faustregel bei der Belehrung zum Schleppleinentraining ist: Bitte nutzen Sie für den Besten Freund immerzu ein gut sitzendes Hundegeschirr beim Schleppleinentraining. Schleppleine und Halsband ist ein generelles "no go"! Hundetrainer die Schleppleinenausbildung mit Halsband anbieten sollten Sie Ihrem Liebling zuliebe meiden.

Durch ein Hundegeschirr wird der Druck ausgewogener über den ganzen Korpus des Hundes verteilt, auch wenn ein Ausrutschen mit dem Geschirr ebenso unangenehm ist - doch auf keinen Fall lebensbedrohlich. Hundegeschirr gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Ausführungen und Farben und selbstverständlich in vielen Preiskategorien. Am besten nehmen Sie Ihren Liebling bei dem Erwerb mit und probieren mit ihm zusammen unterschiedliche Modelle an.





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