Der Onlinegames Markt wächst. Zu erkennen ist dies vermehrt daran, dass sogar schon teure Werbeplätze im TV von den Entwicklern der Onlinegames gekauft werden. Marktbeobachter erwarten auch eine bevorstehende Explosion am Onlinegames Markt. Während das vorletzte Jahr ein kräftiges Wachstum von beachtlichen 30% verzeichnen konnte, wurde diese bedeutenswerte Steigerung im Jahre 2010 direkt noch übertroffen und sogar die bevorstehenden Zahlen aus dem aktuellen Jahr werden höchstwahrscheinlich einen erneuten Rekord aufstellen. Der Markt der klassischen PC Spiele hingegen fällt etwas. Mit den Onlinegames wurde ein neuer Markt gefunden, der hauptsächlich einen anderen Kundenkreis bedient als die Spieler der herkömmlichen PC Spielen. Die Spielergruppe der Onlinegames wie Gladius Bellum scheinen in erster Linie die sogenannten Casual Gamer, also Gamer, welche nur gelegentlich etwas Freizeit zum Zocken haben und gerne gemeinschaftlich mit Freunden spielen, wobei ein relativ moderater Schwierigkeitsgrad vorzgezogen wird, da Casual-Gamer, anders als Hardcoregamer, nicht die Geduld haben, sich stundenlang mit einer Aufgabe im Spiel zu beschäftigen. Auch neigen sie eher zu Cheats, wenn etwas nicht direkt beim ersten oder zweiten Anlauf funktioniert. Da Casualgamer vorher in der Regel relativ wenig Geld für ihre PC Spiele ausgegeben haben, stagniert der PC Spiele Markt auch nur verhältnismäßig leicht. Während Analysten dieser Industrie der Spielehersteller eine weitere, schwache Stagnation der PC Spiele in den nächsten Jahren vermuten wird der weiterer Anstieg bei Onlinegames bis übernächstes Jahr auf über 90% vorhergesagt. Spätestens wenn sich diese Zahlen bestätigen, ist Explosion definitiv der richtige Ausdruck in dem Zusammenhangdieser Beziehung.
Was social Networks zum Erfolg der Onlinegames beitragen
Bis etwa 2009 haben die VZ Netzwerke für den Anstieg der Onlinegames in Deutschland gesorgt, der dann erstrecht sehr stark angestiegen ist als die Akzeptanz des sozialen Netzwerks Facebook in Deutschland angekommen war. Selbst im noch recht jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon eingebettet. Die Nutzer verleben einen Großteil ihrer Zeit auf sozialen Netzwerken mit dem Daddeln von Onlinegames. Somit ist der Killer der Langeweile zur Trafficmaschine für die social Networks geworden. Da die Onlinespielewelt niemals stillsteht und selbst dann, wenn der Nutzer ausgeloggt ist, weiterläuft, hat der Nutzer ein häufigeres Bedürfnis danach, nach dem Spielstand zu sehen, wofür er sich aber im jeweiligen sozialen Netzwerk einloggen muss. Und durch den Login wird der Spieler direkt wieder mit den vielfältigsten Funktionen aus dem social Network überschüttet und ist oft auch geneigt, auch dort weiter zu interagieren, wodurch die Vertreiber der Spiele und die Betreiber der sozialen Netzwerke gemeinsam einen Nutzen haben. Und an den generierten Gewinnen der Onlinegames werden die Betreiber sozialer Netzwerke sogar noch beteiligt. In welchem Ausmaß die Anteile hier sind ist allerdings unklar, da vermutlich mit den jeweiligen Spieleherstellern der Onlinegames und beispielsweise Den VZ Netzwerken separate Abkommen getroffen werden.
Wer will, darf auch gerne Geld für Onlinegames bezahlen
Auch wenn Onlinegames meisst als gratis angepriesen werden, stellt jeder Spieler nach einer relativ kurzen Zeit schon fest, dass es bei dem Spiel auch so genannte Premium Inhalte gibt, wofür er jedoch vor dem Nutzen zahlen müsste. Diese Premiuminhalte in Form von speziellen digitalen Dingen sind bei Onlinegames oft die sogenannte Premiumwährung, also eine zweite Spielwährung. Während ein Spieler von einer Währung durch unterschiedlichste Aktionen immer wieder Nachschub bekommt sodass er im späteren Verlauf des Spiels sogar mehr davon hat als er ausgeben kann, ist das Bekommen der zweiten Währung oft entweder unmöglich oder aber auch extrem mühselig. Nützliche Inhalte, die ausschließlich mit der zweite Währung kaufbar sind und auch der dazugehörige, zusätzliche Spaß am Spiel bleiben somit den Spielern verborgen, die für das Spiel ihr Geld nicht ausgeben möchten. Viele Spieler mögen es zwar nicht, echtes Geld zu zahlen um ein Onlinegame mit allen Facetten spielen zu können, dennoch geben immerhin 56 Prozent der Spieler etwa 5 bis 34 Euro monatlich für ihr Spielvergnügen aus und auch ein großer Teil der Spieler von Onlinegames gibt immerhin einmalig einen kleinen Betrag für das Onlinegame aus um die Premiuminhalte kennenzulernen.

Noch ist es ruhig hier. Hinterlasse einen Kommentar!
Hinterlasse einen Kommentar