Die Technik hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Inzwischen gibt es sieben verschiedene Kabelkategorien an der Zahl, die beschreiben, wie leistungsfähig ein Kabel ist. Denn nicht nur von der eigenen Hardware, sondern vor allem vom Kabel hängt ab, ob ein Netzwerk funktioniert oder nicht. Hierbei können die Kategorien 1 und 2 getrost vernachlässigt werden – diese waren noch informell definiert und wurden nur für Telefon oder ISDN genutzt.
Auch Cat3- und Cat4-Kabel werden heutzutage nicht mehr im Fachhandel angeboten, sind aber teilweise noch in Altinstallationen anzutreffen. Beide Kategorien nutzen lediglich vier statt der späteren acht Adern und sind damit lange nicht so leistungsfähig. Cat3 erreicht nur eine maximale Datenübertragungsrate von 10 Megabit pro Sekunde, Cat4 schafft das doppelte. Zum Vergleich: Die inzwischen etablierte Kabelkategorie Cat5 erreicht bis zu 100 Megabit in der Sekunde.
RJ45 Patchkabel entsprechen meistens Cat5-Kabeln, weil sie auch für DSL geeignet sind. Es gibt aber inzwischen auch Cat6- sowie Cat7-Kabel, die sogar Geschwindigkeiten von 1.000 Megabit pro Sekunde erreichen. Allerdings spielen diese Kabel für den Otto Normalverbraucher noch keine Rolle. Wer trotzdem darüber nachdenkt, sollte beachten, dass ein eventuelles RJ45 Patchfeld die gleichen Kabelnormen erfüllen muss. Verlegt man also Cat6-Kabel, braucht man auch ein Cat6-Patchfeld.

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